Quick and Dirty 2.0 :

Freitag, 27. November 2009

Im Januar geht es leider erst wieder los!

Der letzte Abend war ein voller Erfolg! Gute Filme und unglaubliche Party Stimmung!
Es sind glaube ich ungefähr eine Million Menschen gekommen. Alle schauten begeistert, staunend oder geschockt zu. Viel Trash! Manne war sogar so begeistert von dem Abend dass er der Quick and Dirty Crew eine Runde vom Feinsten auf Haus spendierte. Hier nochmal ein großen Dankeschön an Mane und Britta.

Unsere Beamer-Stuhl-Konstruktion












Hier läuft gerade der "Zombie Hunter"
Der zweite Teil des Abends war unglaublich Trashig und Blutig!!! YEAH...RocknRoll...













Freitag, 20. November 2009

Das Programm für den Do. 26.11.09


"Tilde"
In diesem Film wurde das klassische Thema einer Modernen Welt:
"Maschine ersetzt Mensch " mit vielen Details umgesetzt.
10:00/ Matthias Wolff



"Bad Night"Eine Frau ganz allein im Wald, flüchtet vor einem Killer. Doch dann passiert etwas ungewöhnliches und ein Dritter taucht auf.

4:30/ Alexander Iffländer, Markus Hülse




"Tape für Maya"



13:00/ Sharon On



"Fireproof Agent"
Jack Rooker muss die Welt mal wieder retten. Snake ist wieder da und hat böse Pläne.
22:00 / Daniel Flügger




"Gusto and the Pumpgun Girl"
Ein Klamotten fressender Wahnsinniger und eine Lady die sehr viel wert auf ihr Aussehen legt. Dann gibt es da noch die Pumpgun...
7:00 / Daniel Flügger






Das Programm wird erweitert...





Nochmals danke an Anna, die uns diesen schönen Text "Wartezimmer" hier gepostet hat.

Mittwoch, 18. November 2009

Wartezimmer

So. Meine bessere Hälfte hat gesagt ich soll hier was schreiben. Die Zeit bis zur Bescherung etwas verkürzen. Den Pausenclown machen. Lückenbüß...nichts für ungut.
Viel ist ja bisher nicht passiert. Fulminant war natürlich wie es Manne, der Mann unseres Vertrauens hinter der Theke, geschafft hat, Marios schnöde Abwesenheit beim letzten Kurzfilmabend lässig zu überbrücken und euch in seiner gewohnt lakonischen Art den Moderator zu geben. Hut ab. Flexibilität wird in dieser Stadt ja immer gerne betont.

Apropos diese Stadt. Mario und Micha zogen es vorletzte Woche doch tatsächlich vor, den Weißwurstäquator südlich von Hannover zu überqueren und Berlins schmuddelige Bürgersteige gegen 1a fränkischen Mutterboden einzutauschen.
Was die beiden in dieser ländlich-urigen Vorhölle tatsächlich getrieben haben bleibt bislang ein Geheimnis, aber sie behaupten steif und fest sie hätten dort mit einer Horde dialektierender (gibt's das Wort? Ansonsten, achtung, Wortneuschöpfung) Alm-Öhis mit Indie-wir-sind-so-cool-dass-wir-schon-wieder-scheiße-aussehen-meinen-das-aber-ironisch-Pornoschnauzbärten einen Landwirtschaftskrimi mit Lokalkolorit oder sowas gedreht. Tannöd Resurrection? Man weiß es nicht. Jedenfalls scheint außer wahnwitziger Ralleyfahrten im Produktionswagen, vorzugsweise im Morgengraun und mit Bauer Seppls Trecker und dem Golf GTI der lokalen Halbstarkengang als Konkurrenz, nicht viel passiert sein.
Mario klang am Telefon manchmal lediglich etwas verängstigt, was ich aber auf die Tatsache zurückführe, dass er mutterseelenallein in einem hölzernen Ferienhaus, Baujahr 1960, untergebracht war, dessen einziger Kontakt mit der Außenwelt ein ältlicher Fernseher samt Teleshoppingkanal war, und das Handynetz, großzügig gesprochen, unter einigen winzigen Aussetzern litt. Bleibt abzuwarten, ob der Ländlekrimi eigentlich nur eine geschickte Coverstory für ein groß angelegtes Isolationsexperiment war.
Micha hingegen fühlte sich als fränkisches Urgestein natürlich wie ein Fisch im Wasser und konnte auch sogleich das dirndlumkränzte Herz der Dorfschönsten erobern. Joa mei!
Mehr gibt es bis dato wohl nicht von der fränkischen Front zu berichten. Fehler in meiner Berichterstattung sind selbstredend auf die Kommunikationslöcher in den von statischem Rauschen unterlegten Telefongesprächen mit Mario zurückzuführen.

Was habe ich unterdessen in Osnabrück getrieben? Diese Frage ist angesichts der unzweifelbaren kulturpolitischen Relevanz der Osnabrücker Metropolregion natürlich von größter Bedeutung! Nun, während in Berlins Straßen wahrscheinlich wieder gähnende Leere herrschte, der sprichwörtliche Strohballen vom Wind durch die Straßen getrieben wurde und die Hauptstadt vor dem Fernseher versackte, zeichnete sich in Osnabrück ein so großes kulturelles Event (!) ab, dass sie die deutschen Feuilltonistentastaturen vor lauter Begeisterung ein wahres Klickkonzert aufführten. DAS 7. JAPANISCHE FILMFESTIVAL
So weit, so gut. Wer Mario kennt, wird verstehen, dass ich mir dieses Schmankerl nicht entgehen lassen konnte. Wer ihn nicht kennt, auch egal. Jedenfalls..führte ich mir das offensichtlich liebevoll vom Leistungskurs Gestaltung der Domschule gephotoshopte (die legen hier einfach nicht so einen Wert auf sowas. Pöh, seid mal nicht so oberflächlich. In einer Stadt die von Christian Wulff als schön bezeichnet wird, hat man es eben nicht so mit Ästhetik) Programmheft zu Gemüte und entdeckte just einen alten Bekannten. Den Mega-Überlänge-Kunst-Trash-Berlinale-wir-sind-verrückte-Japaner-FILM "Love Exposure" - Den kannte ich aber schon. Da ich mir aber sonst auch nichts auf dem Festival angeguckt habe, erzähl ich eben jetzt von dem. Angesehen im Eiszeit in Kreuzberg mit so einem unfassbar nervigen Berufsjugendlichen vor mir, der seinem Kumpel die ganze Zeit nen Ohr abgekaut hat. Als wenn es nicht schon reichen würde, dass der Film auf Japanisch war, dann muss der Halbglatzenheini mit seiner Flanellhose und den Turnschuhen auch noch die ganze Zeit seinem Sitznachbarn erzählen, er würde sich langweilen.
Jedenfalls war der Film trotzdem gut. Etwa 4 Stunden lang Christentum und Sex und Sekten und Perverse und dazwischen lauter hübsche Japaner in den Haupt-, Neben- und Statistenrollen. Was will man mehr. Man kann sich ja auch nicht an jeden Kinoabend brav seine Dosis bildungsbürgerlich einwandfreien deutschen Realismus reinziehen. Da muss schon ab und zu mal ein mit der Küchenschere abgetrennter Penis sein. Cinematographisch hübsch in Szene gesetzt und mitsamt spritzender Blutfontäne. Arigatou gozaimasu, Nippon!

Die Seiten dazu:
http://www.festival-des-neuen-japanischen-films.de/

http://www.rapideyemovies.de/film/love-exposure/catalogue/kino/genre/2

Mittwoch, 11. November 2009

Programm für November 2009...

quick and dirty geht nun in die 5 Runde!

Danke nochmal Manne für das kurzfristige Einspringen als
Moderator für den letzten quick and dirty Abend

Diesmal sind wir wieder da. Micha und Mario werden euch wieder
neue quick and dirty Kurzfilme präsentieren.
Eine komplette Line up ist noch nicht fertiggestellt.

ALSO HER MIT DEN KURZFILMEN!

entweder im Schilling abgeben oder per mail wat ausmache gel.

Mario: movinapes@gmx.de

Micha ist bis zum 23. Nov. in
den Franken als Motiv AL unterwegs.
Daher auch kaum erreichbar...